Rückblick: Mein November 2021

Zuletzt aktualisiert am 3. Februar 2022 von Steffi

Gerade habe ich, weil ich es gestern vergessen habe, Türchen 2 und 3 an meinem (selbstgekauften) Adventskalender aufgemacht. Nom nom. Sprich: Das Jahr ist bald geschafft, so ein Glück. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich genau dasselbe schon mal gedacht, und man sieht ja, was daraus geworden ist. Daraus kann nur folgen, dass es aber nun nächstes Jahr endlich besser wird (auch wenn die aktuellen Covid-Inzidenzen alles andere als vielversprechend sind) – ich halte hiermit fest, dem nächsten Jahr mit grimmig entschlossenem Optimismus entgegenzusehen.

Was die Adventskalenderanekdote außerdem bedeutet: Der November ist vorbei. Und was so los war, liest du hier:

Wanderung: Der Klüsserather Sagenweg  🥾

Der Monat begann mit einer schönen Frosch-Wanderung auf dem Klüsserather Sagenweg (Frosch ist übrigens der Veranstalter, wir haben unterwegs keine Frösche aufgesammelt oder so 😅 – wer sich für lustige und sportliche Urlaube und gut organisierte Tagestouren interessiert, wird hier fündig.)

Losgefahren im dicksten Nebel in Trier, kam ich in Klüsserath an und suchte erstmal den Weg zur Wetterstation. Zahlreiche Serpentinen und scharfe Kurven später kam ich oben im Sonnenschein an – allerdings breitete sich zu meinen Füßen ein dickes Nebelmeer aus, von der Mosel und vom Wein nichts zu sehen. Aber nach und nach lichtete sich der Nebel, und unterwegs wurden wir mit tollen Ausblicken belohnt. In der Gruppe fanden sich auch einige der üblichen Verdächtigen zusammen, die des öfteren zusammen auf Tour gehen – teilweise sogar von Köln aus angereist! Diesmal waren auch noch zwei Zwergspitze dabei, die keine Ahnung von ihrer tatsächlichen Körpergröße haben 😆  Zum Schluss suchten (und fanden!) wir noch einen Hinweis für die von Frosch ausgerichtete Schnitzeljagd und sahen den Gleitschirmfliegern zu, die sich ein paar hundert Meter weiter bei dem herrlichen Wetter in die Tiefe stürzten. 

Ein paar Tage Maastricht 🇳🇱

Und dann hatte ich auch noch Urlaub. Nachdem ja allerorten die Zahlen wieder stiegen und sich keine richtige Reiselust einstellen wollte, setzte ich mich aber wenigstens ins Auto und fuhr für ein paar Tage nach Maastricht. Die Stadt ist klein und gemütlich und immer eine Reise wert. Überall gibt es nette kleine Läden und Cafés (und eine zur Buchhandlung umfunktionierte Kirche!), und ich hatte richtig Glück mit dem Wetter – kalt, aber schön sonnig.

Gelesen im November 📚

  • Rick Riordan: Das Blut des Olymp (Helden des Olymp #5). Abschluss der Serie, und wie immer sehr gute Unterhaltung.
  • Lee Child: Tripwire (Sein wahres Gesicht, Jack Reacher #3). Ich liebe Jack Reacher – ja, die Bücher funktionieren immer gleich, aber ich mag sie. Solange Jack am Ende die Welt rettet, bin ich zufrieden. Gerade lese ich Band 4 😊
  • V.E. Schwab: Das unsichtbare Leben der Addie LaRue. Das Buch war eine Empfehlung, und ich wollte es wirklich gern mögen. 300 Seiten weniger hätten ihm jedenfalls gutgetan.
  • Lisa Jewell: Der Fremde am Strand. Hat mir gut gefallen, es war mir zwar zwischendurch etwas zu konstruiert und auch zu sehr in die Länge gezogen, aber insgesamt habe ich es sehr gerne gehört.
  • Kathy Reichs: The Bone Code (Der Code der Knochen, Tempe Brennan #20). Tempe Brennan liebe ich auch, hier gilt ungefähr dasselbe wie oben bei Jack Reacher. Und wenn ein neuer Band erscheint, ist es keine Frage, ob ich ihn lese oder nicht. Natürlich lese ich ihn.

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