Rückblick: Mein Februar 2022

Zuletzt aktualisiert am 1. April 2022 von Steffi

Ich war unsicher, ob ich diesen Monat einen Rückblick schreiben kann. Oder soll. Oder will. Der Februar hatte wirklich ein paar sehr schöne Momente, und schönes Wetter hatten wir großenteils auch. Aber dann kam der 24. Februar, und jetzt ist nichts mehr, wie es war.

Wanderung: Der Ruwer-Riesling-Erlebnisweg 🥾🍇

Der Monat begann mit einer großenteils sonnigen, aber ziemlich windigen Wanderung auf dem Ruwer-Riesling-Erlebnisweg rund um Mertesdorf. Dass es leider nur so wenige Fotos geworden sind, liegt daran, dass die Finger zu kalt zum Fotografieren waren 🥶

#28TageContent 👩🏻‍💻

Diesen Monat habe ich so viel für den Blog gearbeitet wie schon lange nicht mehr. Ende letzten Jahres hatte ich ein Blog-Tief, das sich durch den kompletten Januar zog. Also habe ich mich bei #28TageContent, einem Programm der großartigen Anna Koschinski, angemeldet, um endlich a) meine Motivation wiederzufinden und b) auch mal wieder Content zu produzieren.

Und das hat richtig gut geklappt – nicht nur, dass ich wirklich viel geschafft habe, es gab auch eine total schöne Facebook-Gruppe, die ganz entscheidend zu meiner Motivation beigetragen hat. Mein Plan für diesen Monat lautete: 30 Minuten pro Tag am Blog arbeiten, und das habe ich geschafft. Punkte gegeben habe ich mir, vor allem am Monatsanfang, auch für Konzeptionelles und Housekeeping, gegen Ende des Monats habe ich mich dann wirklich mehr auf die Herstellung von Content konzentriert. Insgesamt ein voller Erfolg, auch wenn es echt anstrengend war – mich nach einem Arbeitstag nochmal hinzusetzen und konzentriert zu schreiben, war gar nicht so leicht. 

Worüber ich eigentlich nicht schreiben will 🇺🇦

Am 24. Februar 2022 sind wir tatsächlich in einer anderen Welt aufgewacht. Jetzt ist es eine Woche später, und der Schock sitzt noch genauso tief. Vielleicht tiefer. Der Angriff Russlands auf die Ukraine fühlt sich absolut surreal an – ich blinzele dann und schaue mich um und denke, das kann doch nicht wirklich wahr sein. Das kann doch nicht stimmen. In Europa. Im Jahr 2022.

Und dann wiederum ist es hyper-real. Über-wahr. Alles überstrahlend, blendend hell die Erkenntnis, dass hier Ungeheuerliches geschieht. Jeden Morgen ein angstvoller Blick aufs Handy. Alle Benachrichtigungen hatte ich schon vor Monaten abgestellt, deswegen muss ich gezielt eine Nachrichtenseite aufrufen. Nachgucken, was in den letzten Stunden geschehen ist. Headlines scannen, auf der Suche nach Informationen, die Hoffnung geben. Verängstigt und immer in der Befürchtung, noch Schlimmeres lesen zu müssen.

Ich fühle mich entwurzelt, was komisch ist, weil ich hier doch in relativer Sicherheit sitzen darf. Aber man hat uns die Gewissheit genommen, dass so etwas nicht passieren kann. Nicht mehr passieren kann. Sicherheit ist ein Konzept, das nur in unseren Köpfen existiert. Das zu verstehen, tut weh. 

Gelesen im Februar 📚

Viel geschafft habe ich diesen Monat nicht, was hauptsächlich der Arbeit am Blog geschuldet war sowie zwei Weiterbildungen zu Kabbala und Astrologie #nevernotlearning 👩🏻‍🏫

  • Agatha Christie: The Murder on the Links (Mord auf dem Golfplatz, Hercule Poirot #2). Ich hab mal gelesen, dass Agatha Christie ihre Bücher so aufgebaut hat, dass der Leser jederzeit alle Informationen hat, um den Fall zu lösen. Sagen wir mal so: Gut, dass ich nicht bei der Polizei bin 🙈
  • Stephen King: Der Anschlag. War ein Hörbuch und mein erster Stephen King, wenn man mal von seiner Autobiographie absieht, die ich schon ein paarmal gelesen habe. Gehört habe ich es auf nachhaltige Versicherung eines Freundes aus der Bank, dass es auch wirklich nicht gruselig ist 😅 War es, abgesehen von zwei kurzen Stellen, auch wirklich nicht. Anfangs wäre ich selbst auch gern ins Jahr 1958 zurückgereist, so idyllisch wurde das Leben dort beschrieben – aber leider hält eine Idylle ja nie lang an. Ich fand, dass das Buch ein paar Längen hatte, aber insgesamt hat es mir gut gefallen.
  • Holly Jackson: A Good Girl’s Guide to Murder (A Good Girl’s Guide to Murder #1). Ließ sich schnell weglesen, ein YA-Krimi, in dem eine Schülerin einen alten Mordfall aufklärt, indem sie eine Projektarbeit darüber schreibt. Leider für Kindle sehr seltsam formatiert, aber sehr kurzweilig.
  • Agatha Christie: Poirot Investigates (Hercule Poirot rechnet ab, Hercule Poirot #3). Das ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, und Kurzgeschichten liegen mir irgendwie nicht so. Auch diese hier nicht. Jetzt erstmal Pause von Poirot. 

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