Warum du dir ab und zu auch mal selbst die Karten legen lassen solltest

Zuletzt aktualisiert am 7. April 2022 von Steffi

So – jetzt erzähle ich dir seit Monaten, warum du unbedingt Tarot lernen solltest. Und jetzt komme ich dir plötzlich damit, dass du dir von jemand anderem die Karten legen lassen sollst?! Ja genau – und ich habe ein paar ziemlich gute Gründe dafür.

Meine besten Gründe dafür, sich auch mal selbst die Karten legen zu lassen

  1. Es macht einfach Spaß. Wenn es  nicht gerade um Leben-oder-Tod-Fragen geht, kann es einfach auch mal Spaß machen, sich von jemand anderem die Karten legen zu lassen. Und wer weiß, ob aus einer Legung, die du aus einer Laune heraus gebucht hast, nicht doch ziemlich tiefgreifende Erkenntnisse entstehen können. Ehrlich gesagt bin ich mir da sogar ziemlich sicher.
  2. Treat yo‘ self (hallooooo an alle Parks & Rec Fans da draußen 🚧). Okay, ja, natürlich hat Selbstfürsorge nicht unbedingt was damit zu tun, sich was Schönes zu kaufen. (Obwohl – manchmal vielleicht schon 👜😇) Auf jeden Fall finde ich aber, sich ab und zu mal eine Legung zu gönnen, ist eine wirklich gute Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun.
  3. Du siehst, mit welchen Decks andere arbeiten – das ist allerdings ein zweischneidiges Schwert, weil das unter Umständen zu weiteren Ausgaben führt, weil man diese Decks dann auch gern haben möchte..
  4. Und du siehst, wie andere Kartenleger:innen arbeiten – ich finde es ja absolut spannend, wie jemand zum Beispiel mischt oder die Karten zieht. Oder auch, mit welchen anderen Werkzeugen er oder sie noch arbeitet, vielleicht mit Orakel- oder Engelkarten oder sogar mit Runen.
  5. Es gibt viele Arten, eine Legung zu bekommen – persönlich oder per eMail, per Zoom oder als Videolink. So kannst du herausfinden, was dir am besten gefällt und was vielleicht auch für deine eigene Praxis in Frage kommt (und was nicht).
  6. Es erweitert deinen Horizont. Unser „Vokabular“ setzt sich ja nicht nur zusammen aus dem, was wir in Büchern lesen oder in Kursen lernen, sondern ganz entscheidend auch aus dem, was in Gesprächen mit anderen zutage kommt. Bestimmt wirst du dich in deiner eigenen Praxis später an Begriffe oder Ausdrücke erinnern, die du in der Legung gehört hast.
  7. Wenn es um uns selbst geht, sind wir sehr oft betriebsblind. Du selbst weißt ja am besten, was in deinem Leben los ist, so dass es sein kann, dass du eine Karte ziehst, kurz nickst, weil du ja „weißt“, in welchem Zusammenhang sie zu lesen ist. Aber vielleicht bezieht sie sich auf was ganz anderes? Jemand, der von außen auf die Karten blickt und dein Innenleben nicht kennt, zieht aus derselben Karte vielleicht völlig andere Schlüsse. „Was sehe ich nicht?“ kann eine sehr gute Frage sein.
  8. Und: Wir wollen manchmal nicht zuhören, wenn die Karten zu uns sprechen. Wir wollen nicht wahrhaben, was sie uns sagen. Gerade wenn es um die oben erwähnten Leben-oder-Tod-Fragen geht, kann ein objektiver Blick von außen dir helfen zu sehen, was in deinem toten Winkel liegt.

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