Bei dieser Aufgabe gebe ich immer ein bisschen mehr als erwartet

Zuletzt aktualisiert am 6. Februar 2022 von Steffi

Es ist der 17.12., noch eine Woche bis Weihnachten. Keiner, aber wirklich keiner, weiß  noch, wo ihm oder ihr der Kopf steht, alle sind total im Stress und genervt bis in die Haarspitzen. Dünnhäutig sind wir dieser Tage sowieso, allerorten häufen sich kleine und größere Katastrophen. Also – die beste Zeit, Pause zu drücken, sich mal hinzusetzen und einen Blogartikel zu schreiben.

Und so trifft es sich besonders gut, dass Anna Koschinski heute wieder zur #Blognacht eingeladen hat (mehr zu meiner ersten Blognacht findest Du hier). Auch heute gibt sie wieder einen Impuls vor, den wir schreiben dürfen (aber nicht müssen). Er lautet: Bei dieser Aufgabe gebe ich immer ein bisschen mehr als erwartet.

Eigentlich will ich schon gleich abwinken, der Impuls ist heute nichts für mich. Aber dann gebe ich mir ein Zeitlimit: 5 Minuten Brainstorming, die Stoppuhr wird gestellt, und ich schreibe erstmal auf, was mir überhaupt dazu einfällt.

Welche Aufgabe eigentlich? Die Frage blockiert mich, denn „Aufgabe“ klingt für mich gerade nach einem Auftrag, den mir jemand anders gibt. Vielleicht, denke ich, muss ich die Frage weiter fassen: Bei welcher Tätigkeit gebe ich 110%? Und schon fällt mir etwas ein: Ich gebe 110%, wenn man mich um Rat fragt. Wenn jemand zu mir kommt und mich nach meinen Erfahrungen oder Empfehlungen fragt.

Ich liebe es, um Rat gefragt zu werden.

Ich liebe es, um Rat gefragt zu werden, wenn ich mich mit etwas auskenne. Auch wenn ich selbst ja gar nicht alles weiß, helfe ich einfach gerne mit dem, was ich bereits kann und weiß. (Nichts anderes ist im Grunde ja auch dieser Blog, der daraus entstanden ist, dass ich das, was ich gelernt habe, weitergeben möchte.)

Natürlich kommt es aufs Thema an, das ist ja klar. Zu Filmen könnte ich beispielsweise niemanden guten Gewissens beraten, weil ich was das angeht total unterbelichtet bin. Zu Serien könnte ich dagegen schon mehr sagen und noch viel mehr zu Büchern. Wenn mich jemand nach Hotels in London oder nach Tipps zu einer bestimmten Wanderstrecke an der Mosel fragt, bin ich voll in meinem Element.

Und ich breite nicht nur meine eigenen Erfahrungen aus – ich recherchiere, wenn es nötig ist. Von meiner letzten Reise nach Maastricht weiß ich noch, dass eine Baustelle vor dem Hotel war – lass mich kurz nachgucken, ob die noch da ist, ehe ich dir dieses Hotel empfehle. Das kann man übertrieben finden. Mir ist es wichtig. Ich will dich nicht in ein Hotel schicken, wo du kein Auge zubekommst, auch wenn es vielleicht todschick und angesagt ist.

Man sagt mir nach, gut organisiert zu sein. Das kann bedeuten, dass ich beim Wandern den schwersten Rucksack trage – aber mit Salbe aushelfen kann, wenn jemand von einer Biene gestochen wird. Ich bin gerne auf alles vorbereitet, und wenn man mich um Rat fragt, bekommt man nicht weniger als das. Ich mache mir Gedanken, bevor ich dir eine Empfehlung gebe: Welche Fragen werden auftauchen – wo kannst du zum Beispiel parken? Also gebe ich dir einen Tipp zu Parkplätzen in der Nähe, und vielleicht kann ich dir dann auch sagen, wo du in der Nähe ein Fahrrad ausleihen kannst.

Das ist keine Mühe für mich, sondern es macht mir Freude. Klar kannst du das auch selbst alles googeln – aber für mich gehört es irgendwie schon dazu, auch die Eventualitäten mitzuberücksichtigen. Wenn du hinterher zurückkommst und sagst, „achja, war ganz nett, aber so richtig toll fanden wir es nicht“, fühlt sich das für mich an, als hätte ich dir den Urlaub ruiniert. Und damit das nicht passiert, schicke ich dich lieber gut vorbereitet los.

Klar, das bezieht sich alles natürlich nur auf eine kleine Auswahl von Themen – gerade in den letzten zwei Jahren war zum Beispiel das Sammeln von Reiseerfahrungen ja nun wirklich ziemlich unergiebig. Wenn ich mich mit etwas nicht auskenne, habe ich überhaupt kein Problem damit, das auch zuzugeben. Aber wenn es etwas betrifft, wozu ich Auskunft geben kann, dann habe ich auch den Ehrgeiz, dich bestmöglich mit relevanten Informationen auszustatten.

Eine Einladung an dich

Womit wir auch wieder beim Tarot wären und bei diesem Blog. Meine Artikel sind ja eher kurz gehalten, und mir ist bewusst, dass ich z.B. zum Thema Elemente auch ein ganzes Buch verfassen könnte statt nur einen Artikel mit nicht mal 500 Worten. Aber für einen ersten Überblick reicht es, und überfrachten will ich den Artikel auch nicht. Wer soll das auch noch lesen – ich lese ja nicht mal selbst gern zu lange Artikel am Bildschirm. Immerhin drucke ich aber nicht (mehr) das Internet aus, um Texte zu lesen 😅

Jedenfalls soll das eine Einladung an dich sein: Schreib mir doch, was dich interessiert zum Thema Tarot. Worüber möchtest du gerne mehr wissen? Ich freue mich auf deine Fragen in den Kommentaren oder per mail an hallo@luminousbeings.de

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